adica:: sint momente in viata cand scrisul devine lipsit de sens, pt. ca situatiunea pe care o traiesti se impotriveste cuvintelor. situatiune putand sa insemne situatiunea generala si per ansamblu care ne afecteaza pe toti (criza banilor si a bunurilor) sau una personala (de ex. una feminina) care te afecteaza si ea cu afectiunea ei… nu-i asa? 😉

sannowend / sambata / szombat / saturday
06.12. 1825H> …oder
lebst du schon? 
wie soll ich’s sagen bzw. schreiben, dass es momente, abschnitte im leben gibt, wenn worte – und moegen sie noch so geistreich, spielerisch oder sexy dahergesagt oder runtergetippt sein – am gelebten leben vorbeischwirren, ohne hoffnung, letzterem gerecht zu werden, es beschreiben zu koennen.

in solchen momenten streikt sogar mein computer und abends vergesse ich regelmaessig mein minitagebuch zu schreiben. und das ist gut so.

die gruende fuer diese verbalhemmungen lassen sich einerseits in den schlagzeilen (worten!) des SPIEGEL wiederfinden, die da lauten:

  • Zinssenkungen verpufft: Kreditmangel drückt Wirtschaft in tiefe Rezession
  • Düstere Konjunkturprognosen: Bundesrepublik droht Rekord-Rezession
  • Konjunktur: Bundesbank erwartet Wachstumseinbruch wie in den siebziger Jahren
  • d.h., die allgemeine lage als solche geht scheinbar den berg runter, oder den bach, oder meinen buckel und betrifft uns alle und macht mich persoenlich schon ein bisschen sprachlos. denn wozu ueber dinge schreiben, die u. u. morgen schon ihre gueltigkeit verloren haben, wg. der lage als solches?

    und zum anderen gibt es die persoenlichen lebensmomente im leben, die sich wg. ihrer fuelle, dichte, intensitaet und reizenden formen der ueblichen verbalisierung quer in den weg legen.

    was macht man da? ueber die sich eindeutig anbietende lebenslage drueberhuepfen und weiterschwadronieren oder sich auf sie stuerzen, das licht abdrehen und das reden und schreiben verschieben?